Temperaturrisse vermeiden. Qualität lückenlos belegen.
ConcreTrack misst die Temperatur im Kern und an der Oberfläche Ihres Bauteils und meldet, wenn der Unterschied kritisch wird, solange Sie noch gegensteuern können. Wir bauen ein, überwachen und liefern den Nachweis.

WU-BodenplatteStunde 48
- Kern
- 55,6 °C
- Oberfläche
- 37,5 °C
- Unterschied
- 18,1 K
Warnschwelle 15 K überschritten
- kritisches Zeitfenster nach der Betonage
- 72 h
- Grenzwert Kern–Oberfläche, je nach Vorgabe
- 15–20 K
- überwachte Bodenplatten für zwei Bauunternehmen, 2026
- 7
- Baupraxis als Bausachverständiger im Team
- 20+ Jahre
Was im Beton passiert, sieht man nicht. Bis ein Riss sichtbar wird, ist es zu spät.
In den ersten drei Tagen staut sich die Hydratationswärme im Kern, während die Oberfläche nachts auskühlt. Wird der Unterschied zu groß, reißt der Beton. Ob abgedeckt oder gedämmt werden muss, entscheidet sich in Stunden.
| Thema | Ohne Messung im Bauteil | Mit ConcreTrack |
|---|---|---|
| Temperatur im Kern | unbekannt, geschätzt nach Erfahrung | gemessen und laufend im Dashboard |
| Kritische Nacht | fällt erst auf, wenn der Riss sichtbar ist | Benachrichtigung, solange Abdecken noch hilft |
| Nachweis für Abnahme und Prüfer | Protokolle zusammensuchen | Bericht mit Verläufen, teilbar per Link |
| Aufwand für Ihr Team | Messen, Ablesen und Dokumentieren nebenbei | Einbau und Einweisung übernehmen wir |
Sie betonieren. Um den Rest kümmern wir uns.
ConcreTrack ist kein Set zum Selbermachen. Sie kaufen keine Hardware und lernen keine neue Software. Ihr Aufwand ist ein Termin für den Einbau.
Erstgespräch
Bauteil, Betoniertermin und Anforderungen des Auftraggebers. Meist genügt ein Telefonat.
Messkonzept und Angebot
Einbau
Vor der Betonage befestigen wir die Fühler an der Bewehrung, im Kern und nahe der Oberfläche.
Einbauprotokoll mit Messpositionen
Überwachung
Die Werte laufen über Mobilfunk ins Dashboard. Wird der Grenzwert überschritten, wird Ihre Bauleitung benachrichtigt, und wir sehen mit.
Dashboard und Benachrichtigung
Nachweis
Nach der kritischen Phase holen wir Messgeräte und Gateway ab. Die Fühlerkabel bleiben im Beton.
Bericht, teilbar per Link
Eine echte Bodenplatte. 107 Stunden gemessen, Juni 2026.
WU-Bodenplatte mit einem Fühler im Kern und einem an der Oberfläche. So stand die Messung im Dashboard, nur ohne Kunde und Ort.
- Kerntemperatur nach 40 Stunden
- 56,5 °C
- Unterschied zur Oberfläche in der zweiten Nacht
- 18,1 K
- über 15 K, neun Stunden vor dem Höchstwert
- ab 39 h
Kurve Stunde für Stunde erklärt
- 0–12 hDer Beton bindet ab. Kern und Oberfläche liegen nah beieinander.
- 12–40 hDie Hydratationswärme staut sich. Der Kern steigt auf 56,5 °C, die Oberfläche gibt Wärme an die Luft ab.
- 48 hNachts kühlt die Oberfläche aus. Der Unterschied erreicht 18,1 K. Je nach Vorgabe liegt die Grenze bei 15 oder 20 K.
- ab 60 hDer Kern kühlt langsam ab. Der Unterschied schwankt mit Tag und Nacht und wird kleiner.
Messwerte als Tabelle (alle 6 Stunden)
| Stunde | Kern | Oberfläche | Unterschied | Außenluft |
|---|---|---|---|---|
| 6 h | 26,9 °C | 26,8 °C | 0,1 K | 21,6 °C |
| 12 h | 31,8 °C | 27,3 °C | 4,5 K | 24,7 °C |
| 18 h | 43,2 °C | 30,6 °C | 12,6 K | 20,4 °C |
| 24 h | 51,1 °C | 39,5 °C | 11,6 K | 20,0 °C |
| 30 h | 54,3 °C | 45,1 °C | 9,2 K | 26,1 °C |
| 36 h | 56,1 °C | 43,2 °C | 12,9 K | 28,5 °C |
| 42 h | 56,4 °C | 39,7 °C | 16,7 K | 20,7 °C |
| 48 h | 55,6 °C | 37,5 °C | 18,1 K | 19,8 °C |
| 54 h | 54,3 °C | 42,2 °C | 12,1 K | 31,0 °C |
| 60 h | 53,6 °C | 40,3 °C | 13,3 K | 31,0 °C |
| 66 h | 52,3 °C | 36,0 °C | 16,3 K | 21,8 °C |
| 72 h | 50,4 °C | 34,5 °C | 15,9 K | 20,8 °C |
| 78 h | 48,5 °C | 39,1 °C | 9,4 K | 30,3 °C |
| 84 h | 47,5 °C | 35,5 °C | 12,0 K | 27,4 °C |
| 90 h | 46,0 °C | 34,2 °C | 11,8 K | 21,2 °C |
| 96 h | 44,6 °C | 34,1 °C | 10,5 K | 20,7 °C |
| 102 h | 43,6 °C | 35,0 °C | 8,6 K | 28,3 °C |
Ein Abschnitt zum Ausprobieren. Ohne Abo, ohne Folgeverpflichtung.
Sie müssen nicht die ganze Firma umstellen. Wir überwachen einen Ihrer nächsten kritischen Abschnitte komplett, etwa eine WU-Bodenplatte.
Enthalten
- Fühler und Gateway, leihweise
- Messkonzept für Ihr Bauteil
- Einbau vor der Betonage
- Überwachung und Benachrichtigung
- Bericht für Abnahme und Prüfer
- Persönlicher Ansprechpartner
So starten wir
- Was der Abschnitt zeigen soll, legen wir vor der Betonage gemeinsam fest.
- Als einer der ersten Kunden werden Sie von den Gründern persönlich begleitet.
- Der Preis richtet sich nach Bauteil und Dauer und ist auf Anfrage erhältlich.
Aus einem Büro für Bausachverständige. Sie sprechen mit den Gründern.
Wir sind ein kleines Team in Bad Saarow. Für Sie heißt das kurze Wege zu den Menschen, die Ihre Daten bewerten.

Dr.-Ing. Jörn Budde
Geschäftsführer · Bausachverständiger
Über 20 Jahre Baupraxis, TÜV-zertifiziert für Gebäudeabdichtung. Verantwortet Messkonzepte und die fachliche Bewertung der Daten.

Max Budde, B. Sc.
Produkt & Software
Wirtschaftsinformatiker. Entwickelt Hardware-Anbindung, Plattform und Berichte und ist Ihr Ansprechpartner für alles Technische.
Häufige Fragen. Kurz beantwortet.
Ihre Frage fehlt? Rufen Sie an: +49 174 4935860
Nach dem Erstgespräch ist ein Messstart meist innerhalb weniger Werktage möglich. Wir legen die Fühlerpositionen je Bauabschnitt fest und bauen vor dem Betoniertermin ein. Auf Wunsch begleiten wir die erste Betonage vor Ort.
Die Temperatur wird direkt im Frischbeton gemessen, im Kern und nahe der Oberfläche, nicht über Umgebungssensoren geschätzt. Gerade in den ersten 24 bis 72 Stunden entstehen so engmaschige Verläufe. Überschreitet der Unterschied den vereinbarten Grenzwert, wird Ihre Bauleitung benachrichtigt.
Beide sehen denselben Stand: Verläufe je Fühler und Bauabschnitt, Hinweise bei Grenzwertüberschreitungen und eine exportfähige Messhistorie. Der Bericht führt Verläufe, Messpositionen und Ereignisse zusammen, zugeordnet zu Bauteil und Betonierabschnitt. Für Prüfingenieure ist er per Link teilbar, ohne eigenen Account.
Die Bedienung ist auf den Baustellenalltag ausgelegt. Eine kurze Einweisung durch uns genügt, auf Wunsch begleiten wir die erste Betonage. Danach erreichen Sie einen persönlichen Ansprechpartner, ohne Ticketsystem.
Das Gateway sendet über Mobilfunk, WLAN braucht die Baustelle nicht. Bei schlechtem Empfang speichert es die Messwerte zwischen und überträgt sie, sobald wieder Verbindung besteht.
Zentrale Grundlage ist die DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“, die bei WU-Konstruktionen eine Temperaturüberwachung als Teil des Qualitätskonzepts vorsieht. Ergänzend regeln DIN EN 13670 und DIN 1045-3 Nachbehandlung und Temperaturkontrolle während der Erhärtung. Für massige Bauteile gibt das Zement-Merkblatt B11 Hinweise zur Begrenzung der Hydratationswärme.
Immer dann, wenn die Hydratationswärme zu großen Unterschieden zwischen Kern und Randzone führen kann, etwa bei massigen Bauteilen oder Zementen mit hoher Wärmeentwicklung. Bei WU-Beton, Fundamenten, Bodenplatten und Tiefgaragen verlangen es viele Auftraggeber und Prüfingenieure. Auch bei Hitze oder Frost liefert die Messung die Grundlage für Abdecken, Dämmen oder Kühlen.
ConcreTrack arbeitet projektbezogen als Rundum-Service: Einbau, Überwachung, Nachweis und persönliche Begleitung sind enthalten, ohne Hardwarekauf und ohne Abo. Der Preis richtet sich nach Bauteilen, Bauabschnitten und Dauer und ist auf Anfrage erhältlich. Ein kurzes Erstgespräch klärt den sinnvollen Umfang.
Melden Sie sich vor dem Betoniertermin. Ein kurzes Gespräch genügt.
Welches Bauteil, wann betoniert wird, was der Auftraggeber verlangt. Den Rest klären wir.
BBA GmbH · Silberberger Chaussee 14 · 15526 Bad Saarow · info@bba-badsaarow.deEinsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz.